Viva la Vida – Mexiko 2016

Dieses Jahr verbrachten wir unsere Osterferien vom 19.03 – 01.04 auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko, genauer gesagt in Tulum.

Auf dem Programm standen diverse Aktivitäten als auch Tage zum Erholen am Strand.

Zum Glück hatte unsere Unterkunft Fahrräder im Preis mit inkludiert, so dass wir die ganzen zwei Wochen bequem überall hin konnten, ohne auf ein Auto etc. angewiesen zu sein.

So machten wir uns auf zum Strand, zu den Cenoten & zum Maya Tempel in Tulum als auch nach Coba zu den Ruinen.

Die Zeit verflog & wir bekamen nicht nur Farbe vom Sonnen am Paradise Beach, sondern auch viele tolle kulturelle Eindrücke einer wunderschönen Halbinsel.

Viel zu schnell waren die zwei Wochen vorüber & wir mussten unseren Heimflug leider wieder antreten.

Es war ganz sicher nicht das letzte Mal in diesem wunderschönen Land, mit den herzlichen Menschen & dem leckeren Essen!

Hasta Luego & bis zum nächsten Mal!

img-20160321-wa0010

Besuchte Orte, Aktivitäten & sonstige nützliche Dinge:

Umrechnungskurs: ca. 18,5 Peso = 1 Euro

Tempelanlagen:

  • Ruinen von Tulum
  • Eintritt: 65,- Pesos pro Person
  • Beste Zeit: bevor die ganzen Reisegruppen so um 10 einfallen (wir waren blöderweise um die Zeit dort, es war etwas voll…) würde das nächste Mal definitiv früher aufstehen um mich in Ruhe dort umsehen zu können als mit den Massen „durchgeschoben“ zu werden!
  • Ruinen von Cobá
  • Eintritt: 65,- Pesos pro Person
  • Wichtig am Vortag das Busticket besorgen, es kostet 66,- Pesos pro Person für eine einfache Fahrt & der Bus fährt um 10:11 Uhr am Busbahnhof in Tulum ab
  • Cobá erkundet man am schönsten mit dem Fahrrad, die Miete kostet pro Fahrrad 50,- Pesos
  • Die große Pyramide – Nohoch Mul – mit ihren 42m kann man besteigen, es ist aber nicht unbedingt etwas für Menschen mit Höhenangst. Der Aufstieg ist kein Problem, der Abstieg der Horror – lt. meinem Freund. Der hat nämlich Höhenangst & hat sich raufgewagt – als er wieder unten war hat er erst mal den Boden geküsst vor lauter Freude wieder unten zu sein! Emma ist gleich nach ein Paar Metern wieder umgekehrt & hat lieber unten auf ihren waghalsigen Papa & auf mich gewartet.
  • Das Restaurant bei den Ruinen ist Preiswert, so dass man zum Schluss bequem dort einkehren kann, um die gewonnen Eindrücke, bei einem kühlen Getränk auf sich einwirken zu lassen.

Wir haben Chichen – Iza bewusst auf unserer Reise ausgelassen, da wir keine Lust auf eine über 3 Stunden Busfahrt & Menschenmassen ohne Ende hatten.

Cenoten (Unterwasserhöhlen):

  • Grand Cenote
  • Mit dem Fahrrad von Tulum aus in kürzester Zeit sehr gut zu erreichen
  • Eintritt 100,- Pesos pro Person
  • Cenote Dos Ojos
  • Anreise mit dem Collectivo (Sammelbus) für 25,- Pesos pro Person
  • Beim Eintritt gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
  • 200,- Pesos pro Person ohne Transfer & Führung
  • 500,- Pesos pro Person mit Transfer & Führung

Da wir einfach nur etwas in der Cenote Schnorcheln wollten entschieden wir uns für ein Ticket für 200,- Pesos pro Person & dafür die Strecke von ca. 3 Kilometer bis zum tatsächlichen Eingang zu Fuß zurückzulegen. Ich muss jetzt nicht erwähnen, dass es eine blöde Idee war in der Mittagszeit 3 Kilometer zu Fuß in der prallen Sonne zurückzulegen…

Die Cenote „Dos Ojos“ war sehr schön & wir haben einige Stunden dort verbracht.

  • Cenote Manati (oberirdische Cenote)
  • Entritt 70,- Pesos
  • Anreise mit dem Taxi von Tulum aus ca. 200,- Pesos
  • Schließfach für Wertsachen 50,- Pesos
  • Beste Zeit am frühen Vormittag bevor die ganzen Tauchergruppen aus der Umgebung kommen. Da ist der Lichteinfall auch am Besten & die kleinen silbernen Fische leuchten da fast schon surreal schön

img_20160326_093735

Sonstige Aktivitäten:

  • Kajak Ausflug mit Sian – Kann – Tour
  • Preis 75,- Dollar pro Person
  • Leistungen: Transfer von der jeweiligen Unterkunft, kleines Frühstück, Kajaktour mit anschließenden Mittagessen & beobachten von Schmetterlingen
  • Fazit:

Kann man machen. Wir persönlich würden den Ausflug jedoch nicht wirklich weiterempfehlen. Da passt das ganze Preis/Leistungsverhältnis überhaupt nicht. Selbst wenn dieser See schön anzuschauen ist, 75 Dollar sind nicht unbedingt wenig Geld & es fühlte sich an wie „rausgeschmissenes“ Geld. Versteht mich nicht falsch, ich bin gerne bereit tiefer in die Tasche zu greifen um des Erlebnisses willen. Das jedoch war keine „einzigartige Erfahrung“ sondern gefühlt nur Abzocke.

Akumal & Yal – Ku

  • Transfer kostet mit dem Collectivo 30,- Pesos pro Person
  • Vom Ausstieg ein Stück zu Fuß Richtung Strand, an dem jedoch alle paar Meter jemand einem versucht einen „geführten“ Ausflug aufzuschwätzen
  • Am Strand selbst Massenweise Touristen in Rettungswesten beim Schnorcheln & ein abgegrenzter Bereich zum Schnorcheln & weitere gut gemeinte „aufschwätz – Tour –Versuche“

img_20160328_110316

Da wir von dem ganzen Anblick leicht geschockt waren & von den ganzen Verkaufsversuchen genervt, hatten wir beschlossen umzukehren & ein Stückchen weiter (ca. 2 km) nach Yal –Ku zu fahren. Nachdem wir bei einem Taxifahrer angefragt hatten was so eine kurze Fahrt kosten würde & der Preis von 100,- Pesos genannt wurde, beschlossen wir lieber wieder nach Tulum zu fahren uns unsere Fahrräder zu schnappen & an unseren verhältnismäßig ruhigen Strand zu fahren. Wir hatten nicht schon wieder Bock auf einen Marsch in der Mittagssonne um anschließend evtl. mehr Menschen als Fische vorzufinden…

Essen & Naschen in Tulum:

Abgesehen von den unten genannten Restaurants haben wir auch ganz oft an den Straßenständen gegessen. Das Essen war immer sehr lecker & Preiswert & man kam in Kontakt mit den Einheimischen. Diese sprechen zwar zum Teil sehr schlecht Englisch, aber mit der allseits beliebten Verständigung mittels Händen, Füßen & einem Lächeln hat immer alles problemlos geklappt! Probleme mit Montezumas gefürchteter Rache gab es bei uns zu keinem Zeitpunkt.

Typisches Mexikanisches Frühstück:

Empanadas – Teigtaschen gefüllt mit Fleisch, Käse, Wurst etc. kosten ca. 13 Pesos & machen total satt! Würzen kann man die Empanadas selbst mit Kraut, Sahne, Salsa & roten Zwiebeln mit Chilli (Achtung – wer zu viel davon erwischt es brennt…)

img_20160326_085142

Sehr lecker – unbedingt probieren!!!

  • Tacos & Quesadillas & Obst am Straßenrand – gut & günstig (generell einfach mal probieren – mehr als schlecht schmecken kann das nicht & dann eben zum nächsten Stand!).

Ein gutes Zeichen für schmackhaftes Essen ist immer die Anzahl der Menschen am jeweiligen Essensstand. Vorallem Einheimische 😉

  • Das beste Eis jenseits von Italien & der Lieblingseisdiele Zuhause habe ich tatsächlich in Tulum gegessen! Panna e Cioccolato – 2 riesen Kugeln Eis für 55,- Pesos (wir waren jeden Tag da…) Ave. Tulum 72, Centro Tulum 
  • La Malquerida – sehr schmackhaftes Essen, gutes Preis/Leistungsverhältnis Calle Centauro Sur, Centro, Tulum
  • El Asadero – gute Steaks, mittleres Preissegment in der Av. Satelite Norte auf der linken Straßenseite
  • Natty Dread – leckeres Essen, gutes Preis/Leistungsverhältnis ebenfalls in der Av. Satelite Norte auf der linken Straßenseite
  • El Mariachi Loco – sehr gutes Mexikanisches Essen mit großen Portionen & einem guten Preis/Leistungsverhältnis – Avenida Tulum Mz. 4 Lt. 10, Centro, Tulum
  • El Camello Jr. – sehr beliebtes Fischrestaurant vor allem bei den Einheimischen; Carretera Chetumal – Cancun Locales 1y 2 Lte 3 Mza 40, Centro, Tulum

Wir sind extra dorthin, auf Empfehlung unserer Vermieterin, um Fisch zu essen.

Das Restaurant war voll & nach kurzer Wartezeit bekamen wir einen Tisch zugewiesen. Da wir einmal das Lieblingsgericht der Mexikaner „Chevice“ probieren wollten war das auch wohl das richte Restaurant dafür.

Blöd nur, das wir alle drei Chevice mit Shrimps bestellt hatten, die jedoch keinem von uns geschmeckt haben.

Zum Glück sind Geschmäcker verschieden & jeder kann „Chevice“ probieren & sich dann seine eigene Meinung dazu bilden!

Nachtleben in Tulum:

  • Batey – Calle Centauro Sur, Tulum; Mojitos, Mojitos, Mojitos plus Livemusik = Himmel auf Erden!!! Wer da nicht hingeht der ist selbst Schuld!

Wir waren in einem Club/Bar in der Calle Beta Nte. auf der linken Seite.

Den Namen weiß ich leider nicht mehr & ein Handy zum Fotografieren hatte ich dummerweise auch nicht mit… In dem Club spielten sie super Livemusik – erst Reggea & dann noch typisch Mexikanische Musik – sehr empfehlenswert!!!

(das Curandero ist schräg gegenüber)

  • Wenn alle Clubs zumachen einfach zurück auf die Hauptstraße & den restlichen Nachtschwärmer folgen – das haben wir auch gemacht 😉
  • Gleich beim Batey links um die Ecke, in der Andromeda Ote, ist auch noch ein netter kleiner Club mit Dachterrasse wo House Music gespielt wird & zu später Stunde gut was los ist.

Abhängen am Strand:

  • Paradise Beach Club, eine Liege kostet 50,- Pesos, Essen ist schmackhaft & nicht überteuert & Schatten ist unter den Palmen zu genüge vorhanden. Matratzen mit Schirm & Tisch kosten 150,- Pesos & ein Bett 200,-Pesos. Carretera Bocapaila, Tulum 
  • Papaya Playa Project – der Treff der „Reichen & Schönen“. Ein „Bett“ am Strand ist kostenlos man hat jedoch ein Mindestumsatz i.H.v. 1000,- Pesos (mit Essen & Bier bzw. Cocktails bekommt man den ohne weiteres zusammen!). Im Hintergrund läuft nicht immer leise Chill Out Musik und das Meer ist etwas rauer als am Paradise Beach. Carr. Tulum – Boca Paila km. 4.5 Tulum

img_20160326_130501

  • Happy Hour von 13 – 16 Uhr im Mezzanine – Raspberry Mint Mojito – zwei zum Preis von einem – lecker & bezahlbar! Carretera Tulum – Boca Paila km. 1.5 Tulum

Unterkunft:

Villa Matisse Tulum, Av. Satelite Norte No. 19, Tulum; 13 Nächte mit Übernachtung, Frühstück & Fahrräder für 3 Personen; Preis: 600 Dollar

Super Nette Vermieterin, einfache aber saubere Zimmer mit Ventilator. Nachts ist es dank Hundegebell & feierwütigen Mexikanern manchmal etwas laut – aber da gewöhnt man sich schnell daran.

Gefunden über http://www.booking.com

Sonstige Impressionen aus Tulum: 

Flug:

  • München – Paris – Cancun & zurück für 450,- € pro Person; Gebucht über http://www.lastminute.de ca. ein dreiviertel Jahr im Voraus

Transfer:

  • Problemlos mit dem Bus für 220,- Pesos pro Person

Generell kann man Mexiko gut mit dem Bus Preiswert bereisen, was wir uns für unsere nächste Reise dorthin vorgenommen haben!

img_20160323_173635

Sicherheit:

Wir fühlten uns zu keiner Zeit unsicher, bei Reisen in den Norden (Grenze USA) sollte man jedoch Vorsicht walten lassen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s